Aktuell

Systemische Organisationsentwicklung

Mein Weiterbildungsweg "Systemische Organisationsentwicklung" am MCV (Management- und Organisations.Entwicklung) motiviert mich stark, mich beruflich zu bewegen, verändern, weiterzuentwickeln.

E-Mailkultur in Organisationen

Das Thema, welches mich in diesem Kontext und bei meinen aktuellen Mandaten immer wieder bewegt, beschäfigt und auch betrifft ist der Umgang mit E-Mail und weiteren elektronischen Kommunikationsmitteln.

In meinem derzeitigen Fall ist es der überquellende, manchmal kaum mehr bewätligbare Posteingang.

Bei Gesprächen mit anderen Menschen stellt sich heraus, dass je nach Kontext, ganz andere Fragestellungen im Vordergrund stehen.
Von den Einen wird erwartet, dass sie die technische Infrastruktur aus ihren privaten Mitteln beschaffen. Anderen wird diese vollumfänglich zur Verfügung gestellt, allerdings fehlt es an individuellem know-how, sei dies über das E-Mailprogramm, Alternativen dazu oder Datenablage und knowledge management.
In Organisationen ist häufig viel Wissen in mehr oder weniger gut organisierten individuellen Mailablagen einzelner Mitarbeitenden gespeichert. Wiederum andere Organisationen versuchen den Umgang mit E-Mail mittels sog. E-Mail policies mehr oder weniger erfolgreich zu beeinflussen.

Einig sind sich fast alle darüber: "E-mail can become a pain!" (E-Mail kann zur Pein werden.)

Internet und die elektronischen Kommunikationsmittel wie E-Mail oder chats sind junge Medien. Beim Umgang mit ihnen sind wir alle noch am Lernen.
Viele Organisationen legen grossen Wert auf bewusste Pflege von Internet- und Intranet-Auftritt. Aktiv wird hier auf die Vermittlung von firmenspezifischem wie Kerngeschäft, Identität und Kultur geachtet.
Wie aber steht es im Umgang mit den elektronischen Kommunikationsmitteln wie E-Mail?

Es gibt wohl kaum vergleichbare, so weit verbreitete und alltägliches Hilfsmittel, bei welchem das Zusammenspiel von Individuum und Organisation derart stark ausgeprägt ist.

Das Medium E-Mail betrifft beinahe alle Elemente einer Organisation. Dies sind einerseits messbare technische und wirtschaftliche Ressourcen wie Hard- und Software, Zeit, Finanzen, Räume oder Prozesse.
Andererseits kommen in verschiedenen Organisationen sehr firmeneigene Kulturelemente im E-Mailverhalten zum Ausdruck.

Dies bringt mich zur folgenden Hypothese: In der Art und Weise, wie mit E-Mail und anderen elektronischen Medien umgegangen wird, spiegelt sich die Kultur einer Organisation - dies sowohl gegen innen (Mitarbeitende, einzelne Organisationseinheiten), als auch gegen aussen (Kundschaft, Lieferanten).

Ich der Überzeugung, dass sowohl für Organisationen / Organisationseinheiten, als auch für einzelnen Menschen mittels bewusst gepflegtem und achtsamen Umgang mit elektronischen Kommunikationsmitteln wie E-Mail kurzfristig und nachhaltig vieles verbessert werden kann.
Für die Organisationsentwicklung heisst dies: bereits durch aktives Hinschauen wie z.B. mit E-Mail in einer Organisationen umgegangen wird, können Schlüsse gezogen werden, ob sich dies mit dem grundsätzlich erwünschten Kommunikationsverhalten und den angestrebten Geschäftsprozessen deckt, wo mögliches Veränderungs- und Entwicklungspotenzial liegt.

Gerne unterstütze ich Sie bei der Analyse von Entwicklungspotenzialen zum Thema E-Mailkultur oder genereller Umgang mit elektronischen Kommunikationsmitteln.

 


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