Der systemische Beratungsansatz stärkt die Ressourcen und Kompetenzen
des zu beratenden Systemes und strebt lösungsorientiertes Vorgehen an.
Das bedeutet: Vorhandenes entdecken, um Bestehendes zu verändern und Neues entstehen lassen.
Der Konstruktivismus vertritt die Ansicht, dass Wissen, Ideen, Erkenntnisse und Zusammenhänge
von einzelnen Menschen (individuelle Wirklichkeitskonstrukte) und auch von sozialen Systemen
(Organisationen) konstruiert und nicht naturgegeben, allgemein gültig bzw. wahr oder falsch sind.
Das bedeutet: Jeder Mensch und jede Organisation trägt die Eigenverantwortung für seine / ihre
Wirklichkeitskonstruktion.
Die Kommunikationstheorien stellen Modelle zur Verfügung, um Interaktionen zwischen Menschen /
Organisationen zu erklären.
Das bedeutet: Anhand von Modellen können Interaktionen zwischen Systemen
betrachtet, wenn nötig verändert und entwickelt werden.
Die neue Systemtheorie erklärt soziale Syteme (Organisationen) als komplexe
Systeme, deren Eigenschaften sich nicht vollständig aus den Eigenschaften der einzelnen Teilsysteme
erklären lassen.
Das bedeutet: Die Interaktionen, die Kommunikation zwischen den Teilsystemen ist beachtenswerter
Bestandteil von sozialen Systemen.